Hawaii – Oahu

Als wir Samstagnacht in Honolulu ankamen, waren wir ziemlich platt – schnell den Mietwagen abgeholt und so schnell es ging einmal quer über die Insel nach Kailua, wo wir unser kleines Appartement über AirBnB gebucht hatten. An diesem Abend konnten wir bei Dunkelheit, die Schönheit der Insel nur erahnen.

Kailua

Die Stadt Kailua befindet sich im Osten der Insel Oahu. Wir haben uns diese Ecke, wegen des wunderschönen Sandstrandes und der Möglichkeit zu kiten entschieden. Der besagte Strand erstreckt sich Kilometerweit mit seinem feinen, weißen Sand und verläuft in einem kurzen Stück zwischen Palmengarten und türkisfarbenem Wasser entlang des Kailua Beach Parks. Wie an jedem Strand oder Aussichtspunkt auf Oahu, gib es auch hier gepflegte Sanitäranlagen mit Duschen, die man nach dem Schwimmen gerne nutzt. Unweit östliches des Parks, befindet sich ein Supermarkt mit Restaurant – perfekt für eine kleine Pause!

Kailua hat eine kleine Innenstadt, mit allem was das Herz begehrt: Klamotten, Surf-Shops, Schmuck, Accessoires – hier kann man richtig Geld lassen, denn Hawaii ist sehr teuer. Sowohl Lebensmittel, als auch Kleidung oder Ausflugsmöglichkeiten, man sollte sich also genau überlegen was man gerne machen und sehen möchte, um seinen Geldbeutel nicht überzustrapazieren.

In der nähe unseres Apartments gab es eine typisch amerikanische Bar „Pinky’s Pupubar & Grill“, mit leckeren Nachts, Checken Wings und allerlei leckeren Cocktails und Biersorten. Unser Appartement lag auf dem Marabu Boulevard – von hier aus konnten wir alles sehr gut erreichen und unser kleines Häuschen war einfach perfekt eingerichtet.

Wer die Insel Oahu richtig kennen lernen möchte, sollte sich auf jeden Fall einen Leihwagen nehmen. Die Wege sind so nicht weit, man kann sich ganz wunderbar in Tagestouren einmal um Oahu bewegen. Eine Woche war uns dafür allerdings rückblickend zu knapp – falls ihr euren Urlaub hier plant, sollten es schon 10 Tage sein.

Kitespot: Kailua Beach-Park

Der Kailua Beach-Park ist inzwischen ein bekannter Kitesurf-Spot – hier treffen sich vor allem die Locals, Surfende Touristen sieht man kaum. Insgesamt ist der Strand schön leer und auch das Wasser lässt Kitesurfen viel Platz für Sprünge und langes Cruisen.

Da der Strand vor einem Park mit vielen Bäumen und Palmen liegt, ist das Starten und Landen nicht ganz einfach. Alleine sollte man es auf keinen Fall versuchen. Zum Aufbauen des Kites gibt es eine große Wiese, die durch einen schmalen, offenen Weg mit dem Strand verbunden ist. Die meisten starten in diesem schmalen Gang, da hier der Wind einigermaßen konstant durchweht.

Bevor es dann losgehen kann, muss man sich noch ein wenig aufs Meer rausziehen lassen – die Locals sehen es gar nicht gern, wenn man sich (außer beim Verlassen des Wassers) zu nah am Strand aufhält. Auch hier gibt es inzwischen Imageprobleme bei diesem Sport und man möchte jeglichen Ärger mit Anwohnern und Badegästen vermeiden.

Hat man diese Hindernisse überwunden, eröffnet sich einem ein wunderbarer Spielplatz, mit gleichmäßigen hohen Wellen und Platz ohne Ende. Der Ausblick auf die Bucht und die vorgelagerte Insel sind einmalig und man vergisst schnell die Zeit auf dem Wasser. Die meisten Männer fahren hier nur in Boardshorts, die Frauen in Springsuits, oder Bikini und Lycra, denn sowohl Wasser als auch Luft haben eine absolut angenehme Temperatur.

North Shore

Im Norden von Oahu liegt ihr wohl bekanntester Wellenreit-Spot North Shore. Hier finden einmal im Jahr die Meisterschaften im Wellenreiten statt, an einem der schönsten Strände der Insel. Am ehesten beschreibt das Wort „Hippi-Viertel“ den Charakter North Shore, die Leute hier sind Unikate, manche stechen einem schon von Weitem mit ihren ungewöhnlichen Outfits ins Auge. Es geht sehr entspannt zu, die Strände sind nicht überfüllt, man kann die jungen Wilden und alten Hasen beim Surfen beobachten – auch „Oben-ohne-Stand-Up-Paddeling“ hat North Shore im Angebot.

Der Strand ist breiter, als der in Kailua – aber mindestens genauso weiß und feinsandig. Das Wasser erstrahlt in wunderbarem türkis und die Wellen brechen hier weit draußen, um dann lang und sanft zum Strand auszulaufen. Entlang der Küste liegen immer wieder große Lavasteine am und im Wasser, was das Bild des herrlich weißen Sandes mit Kontrast erfüllt. Palmen, einige Beach-Bars und Surfschulen komplettieren den lockeren Lifestyle von North Shore – wer Urlaub auf Oahu macht, sollte unbedingt einen Tag hier verbringen.

Waikiki

Wer das Touristen-Vollprogramm haben möchte, sollte sich die Stadt Waikiki nicht entgehen lassen: Hochhäuser dicht am schönen Stadt-Strand, Restaurants, Hotels und allerlei typische Touri-Attraktionen gibt es hier zu bestaunen. Ein Foto mit einem Papagei, Kakadu, oder Ara auf der Schulter? Oder eine Runde mit dem Segway durch die City düsen – in Waikiki lassen sich alle Bedürfnisse nach Abwechslung befriedigen.

Der schmale Strand ist dank der vielen Hotel-Burgen ziemlich voll. Viele halten sich statt dessen in den zahlreichen Bars entlang der Promenade auf, oder gehen in den vielen Shops einkaufen – alle bekannten Marken sind hier vertreten: Louis Vitton, Bluberry, Gens – und alternativ, die Surfer-Läden wie Rio Carl, Billabong und Roxy. Langeweile wird in Waikiki nicht ausbrechen – wer es bunt, laut und touristisch mag, ist hier genau richtig.

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Kommentare: 1
  • #1

    Matthias (Dienstag, 18 Oktober 2016 12:33)

    Hallo Heiko,
    war einige Zeit nicht auf Eurem Blog...und jetzt seid ihr schon Hawaii...cool, interessant...viel Spaß noch!!!