Bulli Tour Skandinavien

Ein lang ersehnter Traum – eine Bulli Tour durch Dänemark und Norwegen – erfüllte sich im letzten Jahr. Zwar konnte ich nicht die vollen 3 Wochen mitreisen und verpasste so Schweden und einen Teil Dänemarks, dennoch war es eine großartige Zeit für mich. Die unendliche Landschaft, mit ihren Wäldern, Flüssen und Seen ist traumhaft – so fühlt sich Freiheit an! Wo es uns besonders gefiel, haben wir einfach ausgepackt und sind länger geblieben: Norwegen und Dänemark sind sehr locker, was das Übernachten in Zelt, Bulli und Womo angeht ... so haben wir hinter Dünen, direkt am Meer und mitten in Bergen in der Stadt geschlafen.

 

Meine Freunde waren schon über eine Woche unterwegs, als ich in Oslo gelandet bin und sie mich am Flughafen eingesammelt haben. Nach dem klassischen Sightseeing per zweistöckigem Bus durch ganz Oslo, haben wir es uns in der Nähe von Kristiansand, inmitten einer herrlichen Dünenlandschaft mit unseren zwei Bullis gemütlich gemacht. Bei einem super leckeren, selbstgemachten Salat mit Brot und Garnelen, ließen wir den ersten Tag am Lagerfeuer ausklingen und schliefen mit dem rauschen der Wellen ein ....

 

Die nächsten Tage fuhren wir an der Küste entlang richtung Stavanger, die zerklüftete Landschaft am Wasser ist wunderschön – die Ruhe und die weite Natur lassen einen allen Stress vergessen. Am Rande der Stadt Sola haben wir einen kleinen, schönen Campingplatz gefunden, der direkt am Wasser lag, so konnten die Jungs abends noch kiten gehen, während wir Mädels nach einer Runde schwimmen das Essen vorbereitet haben. Für die Großstadt Stavanger haben wir uns einen Tag Zeit genommen, haben früh unsere Busse abgestellt und haben alles zu Fuß erkundet – leider war dies einer der sehr wenigen Tage mit Regen! Etwas durchnässt haben wir ein süßes Cafe aufgesucht, um uns zu wärmen und richtig gute, belegte Brote zu essen und Kaffee zu trinken. Auf unserer weiteren Reise nach Bergen sind wir mit zwei Fähren gefahren, um uns ein paar Kilometer Straße zu ersparen und statt dessen die Aussicht aufs Meer zu genießen. Bergen ist wirklich wunderschön – hier hatten wir dann wieder richtig Glück mit dem Wetter, haben draußen auf der Terrasse eines Burger-Ladens gegessen und in den Hafen geschaut.


Von Bergen aus ging es für uns auf einer 17-stündigen Fährfahrt zurück nach Dänemark, wo unser erster Stopp Løkken hieß. Unser befreundetes Päarchen mit dem wir unterwegs waren, ließ es sich nicht nehmen an der beliebten Dünenlandschaft paragliden zu gehen. Vom breiten Strand aus, auf dem wir unsere Bullis abgestellt hatten, konnten wir den vielen Bunten Schirmen am Himmel zusehen, während wir unser Frühstück genossen haben. Das nächste Ziel war der bekannte Kite-Spot Hvide Sande, an dem wir alle aufs Wasser wollten. Natürlich wollten das an diesem Windreichen Tag auch andere und so war es ziemlich voll: Kiter, Windsurfer und andere Badegäste teilten sich den Abschnitt... Trotzdem hat es viel Spaß gemacht und wir haben anschließend noch kräftig im Surfshop der Kitestation eingekauft!


In "cold Hawaii" bei Klittmøller endete unsere Tour in Dänemark, bevor es für uns zum Abschluss nach St. Peter Ording zu den Kite-Weltmeisterschaften ging. Ein kleines, ruhiges Dorf am Meer, mit einer Surfbude und einem Duschhäuschen direkt in der Düne – der Parkplatz dahinter diente uns als Schlafplatz. Nach einem Spaziergang am Strand, bei dem wir die alten Bunker am Wasser bestaunten, gönnten wir uns ein letztes großes Lagerfeuer mit gegrilltem Fleisch, Maiskolben und Dosenbier. Eine herrliche Tour, voller schöner Eindrücke ging hier ruhig und friedlich, mit guten Freunden am Feuer zu Ende ...

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Kommentare: 1
  • #1

    Jay (Mittwoch, 26 Juli 2017 15:49)

    Ich liebe es eure Reiseberichte zu lesen! Macht weiter so! :D

    LG aus dem Hotel Montafon Vorarlberg